ASSOCIAZIONE DELLE TALPE

Gegen jeden Antisemitismus!

Tag: Israel

Franziska Krah: Der Traum von Israel. Zur Vorgeschichte des jüdischen Staates

Diskussionsveranstaltung am 14.02.2020, 20:00 Uhr // Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Nachdem Israel am 14. Mai1948 seine Unabhängigkeit ausgerufen hatte, griffen arabische Armeen noch in derselben Nacht den jungen Staat an. Bis heute dauern die Konflikte an. Für ein besseres Verständnis der Lage hilft ein Blick in die Geschichte vor 1948. Der Vortrag gibt daher Einblicke in Elemente, die für die Entwicklung der Region eine Rolle spielten: angefangen von den unterschiedlichen Ideen damaliger zionistischer Strömungen, den Herausforderungen vor Ort, bis hin zu frühen Konflikten mit der christlich-muslimischen Bevölkerung, die sich in Boykottaktionen und Massakern zuspitzten.

Franziska Krah ist Historikerin und Herausgeberin von Binjamin Segel: Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung, Freiburg 2017. Weitere Veröffentlichung: „Ein Ungeheuer, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“ – Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland, Frankfurt am Main 2017.

Der Veranstaltungsort ist barrierfrei zugänglich.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

13-12: Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke! [Demo in Hamburg]

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«. Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft.

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Sa.17-10-09: Intros.Kritik des Antizionismus.

intros.kistenmacherAls Reaktion auf Pogrome im zaristischen Russland und andauernde antisemitische Ressentiments und Diskriminierungen in vielen europäischen Staaten  entstand Ende des 19. Jahrhunderts die zionistische Bewegung. Angesichts der gesellschaftlichen Ignoranz (auch liberaler und linker Parteien) gegenüber Antisemitismus und später vor allem aufgrund der ausbleibenden Hilfe vor der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden erhofften sich die Zionist_innen in einer Welt voller Nationalstaaten eine unabhängige Zukunft in einem jüdischen Staat.

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Do. 16-04-09: cine rosso „Warum Israel“

Am Do. den 16-04-09 zeigen wir um 19:30h den Film „Warum Israel“ von Claude Lanzmann im Zakk (Sielpfad 11). [Vereinsveranstaltung]

„…Claude Lanzmann – sein Name ist verbunden mit dem neunstündigen Doku-Epos »Shoah« (1985), ­in dem er Zeitzeugen nach ihren Erinnerungen an den Holocaust befragt. Sein erster Film aus dem Jahr 1972 beschäftigt sich mit dem Staat ­Israel und seinem Selbstverständnis, ­seinem ­religiösen und ­politischen Fundament und seinen Bürgern. »Pourquoi Israël« erscheint zum 60. Jahrestag der Staatsgründung in Deutsch­land auf DVD…

…Kann es so etwas wie Normalität in einem Land wie Israel geben? Was ist das überhaupt, Normalität? Oder jüdische Identität? Dies sind die zentralen Fragen, denen er in einem Mosaik aus Interviews mit den unterschiedlichs­ten israelischen Staatsbürgern nachzugehen versucht. Und die Antworten sind so widersprüch­lich und unterschiedlich, wie es zu erwarten ist in einem Land, das noch so jung und doch so beladen mit Geschichte ist, dessen Bevölkerung aus über 75 Ländern und Kulturen stammt und das sich in einem steten Wandel befindet. Einig sind sie sich alle jedoch in einem Punkt: Die Nor­malität Israels ist das eigentlich Anormale…“ [aus Jungle World 19-2008]

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